zurück zur Übersicht
 

 

Wohin mit dem Fallobst?

17.08.2022

Wer im Garten selbst kompostiert, kann Fallobst (bis zu einer bestimmten Menge) zum Kompost geben. Dabei sollte das Obst mit trockeneren, strukturreichen Gartenabfällen wie Häckselgut durchmischt und ggf. zerkleinert werden. Wo große Haufen von Fallobst zu faulen beginnen, können Sickerstoffe entstehen, die u.a. für das Grundwasser schädlich sind. Deshalb Obst bitte NICHT über die Gartenabfall- und Häckselplätze entsorgen!

Als Biomüll kann Fallobst in kleineren Mengen über die Biotonne entsorgt werden. Größere Mengen werden nur auf dem Recyclinghof Grimmelfingen gegen eine Gebühr von 10 € (bis max. 200 kg) angenommen. Bitte beachten: Eine Anlieferung in blickdichten Säcken ist nicht möglich, da unser Team den Inhalt kontrollieren muss. Die anderen Recyclinghöfe nehmen keinen Biomüll an!

Für noch größere Mengen Fallobst wenden Sie sich bitte direkt an ein privates Verwertungsunternehmen bzw. Kompostwerk wie z.B. KSK Käßmeyer in Ulm-Donautal. Dort wird Biomüll kostenpflichtig zur Verwertung angenommen und z.T. in einer Biogasanlage verwertet.

Mostereien nehmen ab Anfang September bis Ende Oktober reifes und gesundes (nicht fauliges!) Obst an. In Ulm können z.B. bei Molfenter in Söflingen Äpfel und Birnen (nach Obstsorten getrennt) gegen Saft-Gutscheine angeliefert werden.

Foto: Gardnbabba, pixabay.com