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Alltag ohne Verpackungen - Ein Versuch von Uwe Keuerleber

16.02.2018

Von Aschermittwoch bis Gründonnerstag dauert die Fastenzeit. Eine gute Gelegenheit auf Gewohntes eine zeit lang zu verzichten. Zum Beispiel auf abgepackte Lebensmittel. 

Beim Fasten geht es schon lange nicht mehr nur um den Verzicht auf Fleisch, wie es Christen praktizieren. Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten: Ich habe mir vorgenommen in der Fastenzeit auf Plastik zu verzichten und gehe noch einen Schritt weiter, indem ich völlig auf Produkte, die einen Strichcode haben, verzichte, schreibt Uwe Keuerleber. Also auf alles, was verpackt ist. Inspiriert hat mich ein Beitrag im Radio. Nur auf Plastik zu verzichten, lässt sich noch leicht umsetzen. Denn Gemüse und Obst gibt es auf dem Markt und die Milch gibt es in der Flasche. Manche Läden erlauben, dass man seine Gefäße mitbringt.

Aber wie wird es, keine Produkte mehr zu kaufen, auf denen ein Strichcode aufgedruckt ist? Eine ziemliche Herausforderung. Lebensmittel gibt es wie gesagt unverpackt, problematisch wird es bei den Non-Food Produkten. Im Internet habe ich Anleitungen gefunden wie man Zahnpasta und Waschmittel selbst herstellt. Das ist aufwendiger als in den Drogeriemarkt zu gehen – trotzdem will ich auf Verpackungen verzichten: Um mir Dinge bewusst zu machen. Und wer weiß, vielleicht ist der Versuch ja der Beginn dafür, in Zukunft nachhaltiger zu leben.

Ein Artikel aus der Südwest Presse vom 14.02.2018

Foto: Lars Schwerdtfeger

Foto: Lars Schwerdtfeger