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Abfuhr von Gelben Säcken - andere Säcke bleiben stehen

08.05.2018

Die Abfuhr von Verpackungen über die Gelben Säcke führt immer wieder zu Problemen. Zum Einen werden die Säcke nicht zum vorgesehenen Abfuhrtermin, sondern oft schon Tage vorher bereitgestellt. Diess führt nicht nur zu einem unschönen Anblick, sondern kann besonders bei warmen Temperaturen zu unhygienischen Zuständen führen. Wenn die Säcke von Ratten oder anderen Tieren beschädigt werden und der Inhalt verstreut wird, sind die dabei entstehenden Verunreinigungen nur noch mit sehr hohem Aufwand zu beseitigen.

Zum Anderen werden in die Säcken neben Leichtverpackungen (Trennhilfe als download) oft auch andere Abfälle gegeben. Um Fehlbefüllungen vorzubeugen, bestehen die Gelben Säcke aus dünnem, durchsichtigem Material. In diesen Säcken kann der Inhalt erkannt werden. Einige Firmen und Haushalte stellen zur Abfuhr auch graue oder blaue Säcke bereit. Das ist nicht erlaubt, da hier nicht gesehen werden kann, was im Sack ist. Nach den Erfahrungen der Firma Remondis, die mit der Abfuhr und Entsorgung des Inhalts der Gelben Säcke beauftragt ist, enthalten undurchsichtige Säcke überdurchschnittlich viele Fehlbefüllungen.

So hat die Firma Remondis angekündigt, solche Säcke nicht mehr mitzunehmen.

Die EBU bitten um Beachtung, dass Verpackungen nur in Gelben Säcken oder in Gelben Tonnen zur Abholung bereitgestellt werden dürfen. Bei den vereinzelt noch vorhandenen Gelben Tonnen handelt es sich meist um Altbestände. Neue Gefäße werden seit Jahren nicht mehr ausgegeben.

Übrigens ist die Abfuhr und Entsorgung der Gelben Säcke rein privatwirtschaftlich organisiert. Auftraggeber sind die Dualen Systeme, die seit Jahren die Firma Remondis mit der Abfuhr beauftragt haben. Die EBU sind nur für die Ausgabe von Gelben Säcken und die Beratung zuständig.