zurück zur Übersicht
 

 

Schwörmontag - Das Aufräumen

24.07.2018

Um 04:00 Uhr am Dienstagmorgen begann die Stadtreinigung der Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) die Abfälle der Schwörfeierlichkeiten zu beseitigen.

Was Zehntausende an Festgästen an Schwörmontag hinterlassen haben, wird am Tag danach von 37 städtischen Mitarbeitern innerhalb von 12 Stunden weggeräumt. Technische Hilfe kommt von einem Radlager, drei großen und vier kleinen Kehrmaschinen.

Die Abfallmenge wird, wie in den letzten Jahren, bei ca. 20 Tonnen liegen. Genaue Angaben waren zu Redaktionsschluss noch nicht vorhanden. Zur Unterstützung der Stadtreinigung hatte das Müllheizkraftwerk seine Tore ausnahmsweise schon ab 05:00 Uhr geöffnet. So konnten die Müllfahrzeuge ihre Abfälle abladen und gleich wieder zum Einsatz fahren.

Mit ca.150 zusätzlich aufgestellten orangefarbenen Abfallbehältern in der Innenstadt, der Donauwiese und in der Friedrichsau hat sich das Konzept auch in diesem Jahr bewährt. Die Eimer wurden am Sonntag von 3 EBU-Mitarbeitern in einer 6 Stunden dauernden Aktion verteilt. Leider werden diese noch nicht in dem Maß angenommen, wie das wünschenswert wäre. So wurde die Mehrzahl der Behälter zwar besser angenommen als in den Jahren davor, aber viele Eimer waren nur zur Hälfte gefüllt.

Der extra aufgestellte große Container für größere Abfallstücke wie z. B. defekte Boote in der Friedrichsau war ebenfalls schlecht bestückt. Das kann auch an der geringen Fließgeschwindigkeit der Donau gelegen haben, weshalb viele „Nabader“ schon vor der Friedrichsau aus der Donau gestiegen sind.

Erfreulich ist, dass viele Veranstalter ihre Abfälle auf einem Haufen sammeln und nicht wie in früheren Jahren großflächig liegen lassen. So haben die Stadtreiniger weniger Aufwand.

Die EBU freuen sich, dass der Ulmer Kanufahrer e.V. wieder seine Mitglieder am Dienstagabend zur Müllsammeltour auf der Donau aufgerufen hat. Auch sie tragen dazu bei, dass die Stadt wieder sauberer wird.

Schwörmontag 2018