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Wöchentliche Biomüllabfuhr im Sommer

18.06.2021

Ab Montag, 21. Juni bis Freitag, 03. September 2021 können die Biomüllbehälter wieder wöchentlich zur Leerung bereit gestellt werden.

Auch bei einer wöchentlichen Abfuhr des Biomülls sind, besonders während der warmen Jahreszeit, unangenehme Gerüche und Madenbildung nicht ausgeschlossen. Die Abfallberatung der Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm gibt hier einige Tipps, wie jeder einzelne Vorkehrungen gegen Gerüche und Madenbildung treffen kann:

  • Kaffeefilter, Keaffee oder Teesatz, Teebeutel nur gut abgetropft in die Biotonne geben (Feuchtigkeit in der Tonne fördert Fäulnisprozesse)
  • geknülltes Zeitungspapier oder Papp-Eierkartons unten in die Biotonne und in Lagen zwischen den Biomüll geben um Flüssigkeiten zu binden
  • Küchenabfälle/Essensreste in Zeitungspapier einwickeln
  • Biotonne mit einem Papier-Inlettsack auskleiden
  • Biotonne nach der Leerung mit Wasser auswaschen
  • Auswischen des Müllgefäßes und Abwischen von Rand und Deckel mit Essigessenz schützt vor übermäßigem Fruchtfliegenbefall
  • Biotonne bis zur Abfuhr an einem kühlen, schattigen Platz aufbewahren (Wärme treibt Gär- und Abbauprozesse in der Tonne voran und fördert die Geruchsbildung)
  • Gefäßdeckel immer fest veschlossen halten (ggf. mit einem Stein beschweren)
  • Problem Fallobst: Immer erst kurz vor der Abfuhr in die Biotonne einfüllen, da es Wespen und Insekten anlockt.

Daneben weisen die Entsorgungs-Betriebe noch darauf hin, dass keine Plastiktüten - auch keine kompostierbaren Plastikmüllbeutel (nach DIN EN 13432 und 14995) - in die Biotonne gegeben werden dürfen. Diese verrotten nicht und müssen aufwändig aussortiert werden. Plastiktüten und kompostierbare Plastikmüllbeutel werden in den Kompostanlagen gleich behandelt, da nach der Kompostierung kleine Plastik-/Teilchen übrig bleiben. Verwenden Sie beim Sammeln der Bioabfälle nur Papiertüten oder Zeitungspapier. Eine Faltanleiltung, wie Sie Biomülltüten selbst aus Zeitungspapier falten können, finden Sie hier. Nehmen Sie Ihre Tageszeitung zur Hand und falten Sie gleich mit!

Gras, Laub oder andere Gartenabfälle können auf den Gartenabfallplätzen abgegeben werden. Sollten Sie die Gartenabfallplätze nicht aufsuchen können, haben Sie die Möglichkeit Gartenabfälle auch über die Biotonne oder bei Mehrmengen über den gebührenpflichtigen Gartenabfallsack entsorgen zu lassen.

Küchenabfälle und Tierstreu haben weder auf den Häckselplätzen, noch auf den Gartenabfallplätzen etwas verloren! Dieses Material kann Ungeziefer wie z. B. Ratten anlocken. Küchenabfälle und Kleintierstreu von nicht Fleisch fressenden Tieren (z. B. Hamster, Kaninchen) gehört in die Biotonne. Streu von Fleisch fressenden Tieren (z. B. Katzen) und Vogelsand gehört in die Restmülltonne.

Weitere Informationen zur Biomüllsammlung und den Garten- und Häckselplätzen sowie weitere Tipps zur Biotonne finden Sie hier.

Biomüllgefäße
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