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Winterdienst - EBU hält Straßen und Radwege frei

01.12.2021

Der erste Schnee ist da! Zur Freude vieler allerdings häufig zum Leidwesen von Auto- und Radfahrer. "Damit Auto-und Radfahrer so sicher wie möglich unterwegs sein können ist der EBU-Winterdienst auch dieses Jahr wieder gut gerüst und hält Straßen und Wege frei", so Thomas Mayer, EBU-Betriebsleiter. Dabei befreien die EBU-Einsatzkräfte mehrmals am Tag rund 518 km Straße, davon allein fast 59 km Radwege von Schnee und Eis, denn die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat höchste Priorität. Jeden Morgen ab 3:00 Uhr ist dafür der „Guggerlesdienst" der EBU im Einsatz und meldet die Straßensituation. Besondere Gefahrenpunkte sind Brücken und das Schammental. Hier bitten die EBU die Autofahrer besonders achtsam zu fahren!

Um Engpässen bei der Nachlieferung von Streumitteln vorzubeugen, halten die EBU 3.800 Tonnen an Streusalz bereit. Zusätzlich zum zentralen Salzlager befinden sich in den Ulmer Vororten noch insgesamt 8 kleinere Salzsilos, sodass eine gute Salzabdeckung über das Stadtgebiet gewährleistet ist. Dort können vor allem die kleineren Streufahrzeuge befüllt werden. 

Insgesamt sind 43 städtische Mitarbeiter in Winterdienst-Bereitschaft. Wenn notwendig werden auch Firmen beauftragt und Mitarbeiter von anderen städtischen Abteilungen eingesetzt. „Bei starkem Schneefall oder wiederkehrender Glätte arbeiten unsere Mitarbeiter unermüdlich und leisten häufig Überstunden“, so Thomas Mayer. „Dennoch bitten wir um Verständnis, dass wir uns bei extremem Schneefall auf verkehrswichtige und gefährliche Straßen, bzw. Straßenabschnitte wie Rettungswege, Hauptverkehrswege, Steigungen und Brücken oder Kreuzungsbereiche konzentrieren müssen.“ Mit dem Winterdienst kommen die Kommunen ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Reinigungs- und Verkehrssicherheitspflicht nach. Aber auch die Bürger sind gemäß der „Satzung über das Reinigen, Schneeräumen und Bestreuen der Gehflächen“ in die Pflicht genommen. Auf Gehwegen obliegt den anliegenden Grundstückseigentümern die komplette Winterwartung, die das Räumen und Streuen bei Schnee und Glätte umfasst. In Fußgängerzonen besteht die Räumpflicht auf einer Breite von 2,5 Metern, in der Bahnhof- und Hirschstraße auf einer Breite von 5 Metern. Die Verkehrssicherheit muss an Wochentagen in der Regel bis 7:00 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen bis 8:30 Uhr hergestellt sein und muss tagsüber jeweils bis 20:30 Uhr aufrechterhalten werden. Nachts gibt es weder auf Straßen noch auf Wegen eine generelle Winterdienstpflicht.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie hier.

Auch bei größter Professionalität des kommunalen Winterdienstes sind einige Wetterereignisse nur schwer beherrschbar. Für die anstehende Kälteperiode bittet der Winterdienst alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr, damit die Unfallgefahr verringert wird. Thomas Mayer: „Bei winterlichen Straßenverhältnissen sind wettertaugliche Reifen wie Winterreifen oder Ganzjahresreifen Pflicht. Wer mit dem Fahrzeug unterwegs ist, sollte seine Geschwindigkeit unbedingt an die jeweiligen Wetterverhältnisse anpassen, möglichst nur die geräumten und gestreuten Straßen nutzen und das ungehinderte schnelle Durchkommen der Winterdienstfahrzeuge jederzeit ermöglichen.“ Aber auch Fußgänger müssen mit geeignetem Schuhwerk und vorsichtigem Verhalten, am besten nur auf gestreuten Wegen, zur Vermeidung von glättebedingten Unfällen beitragen.

Die EBU geben auf den Ulmer Recyclinghöfen Splitt in haushaltsüblicher Menge (10 Liter) an Ulmer Haushalte aus. Salz sollte der Umwelt zuliebe nur ausnahmsweise und in kleinen Mengen an Gefällstrecken und Treppen verwendet werden.