FAQ - Häufig gestellte Fragen

 

Nachfolgend haben wir Informationen zu besonders häufig gestellten Fragen zusammengestellt.

Wenn Sie Fragen zu unseren Deinstleistungen haben, finden Sie hier zahlreiche Antworten, die Ihnen weiterhelfen.

Falls Sie nicht fündig werden, wenden Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an uns.

Fon       0731 / 161-7777
E-Mail   kontakt@ebu-ulm.de

 

Allgemeines

Wie, wo und wann kann ich die EBU erreichen?
 

Persönlich oder telefonisch ist die Verwaltung der EBU in der Wichernstaße 10 zu folgenden Öffnungszeiten erreichbar:

Mo – Fr 08:00 – 12:30 Uhr und Mo 14:00 – 15:00 und Do 14:00 – 18:00 Uhr
Tel. Nr. 0731 / 161-7777

Gerne können Sie uns auch per E-Mail unter kontakt@ebu-ulm.de kontaktieren. Wir kümmern und schnellstmöglich um Ihr Anliegen.

Wie kann ich ein SEPA-Lastschriftmandat (früher: Einzugsermächtigung) erteilen oder ändern?
 

Die Erteilung oder Änderung eines SEPA-Lastschriftmandat muss schriftlich erfolgen. Bitte nutzen Sie hierzu das vorgefertigte Fomular, welches Sie hier finden: www.ebu-ulm.de/downloads.

Zudem können Sie in unserem Online-Bürgerinfomationssystem MyEBU Aufträge erteilen, Daten einsehen und Service-Anfragen stellen.

Frage
 

Antwort

 
 

Bereich Abfall

Wie sind die Öffnungszeiten der Recyclinghöfe?
 

Die Öffnungszeiten der Recyclinghöfe sind unter folgendem Link ersichtlich: www.ebu-ulm.de/abfall/recyclinghoefe

Wie kann ich Sperrmüll entsorgen?
 

Alle Informationen rund um die Sperrmüllentsorgung erhalten Sie auf folgenden Seiten: www.ebu-ulm.de/abfall/muelltrennung-sperrmuell

Wo bekomme ich eine Rolle Gelbe Säcke?
 

Die Firma Remondis verteilt zum Jahreswechsel den Grundbedarf an Gelben Säcken an alle Haushalte. Eine Rolle Gelbe Säcke erhalten Sie auch bei den EBU, der Stadt Ulm (Olgastraße 66), in den Dienstleistungszentren, den Ortsverwaltungen und auf den Recyclinghöfen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf folgenden Seiten: www.ebu-ulm.de/abfall/muelltrennung-gelber-sack

Mein Mülleimer wurde nicht geleert! Was ist zu tun?
 

Bitte wenden Sie sich telefonisch an unsere Service-Hotline unter 0731 / 161-7777, damit Ihr Anliegen aufgenommen werden kann. Nach Prüfung der Sachlage wird Ihr Gefäß innerhalb der nächsten beiden Werktage nachgeleert.

Ich habe vergessen, meinen Mülleimer rechtzeitig zur Leerung bereitzustellen. Was kann ich tun?
 

Bitte prüfen Sie, ob das verbleibende Gefäßvolumen bis zur nächsten Leerung ausreicht. In Notfällen wenden Sie sich bitte telefonisch an unsere Service-Hotline unter 0731 / 161-7777, damit Ihr Anliegen aufgenommen werden kann. Nach Prüfung der Sachlage kann eventuell eine Nachleerung Ihres Gefäßes ermöglicht werden.

Weshalb war heute die Müllabfuhr noch nicht da?
 

Die Müllabfuhr fährt regulär von Montag bis Donnerstag von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr und freitags von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Vertrauen Sie bitte nicht darauf, dass wir Ihr Gefäß an jedem Abfuhrtag immer zur selben Zeit leeren.

Hier spielt unter anderem der Verkehr eine große Rolle. Zudem müssen gewohnte Fahrrouten aufgrund von Baustellen immer wieder abgeändert werden. Desweiteren versuchen wir permanent die Müllabfuhr (z.B. die zu fahrende Route) zu optimieren. Aus diesem Grund kann keine genaue Uhrzeit zur Leerung der Gefäße festgelegt werden.

Wir weisen aus diesem Grund darauf hin, dass die Abfallbehälter am Abfuhrtag bis spätestens 6.00 Uhr mit geschlossenem Deckel am Rand des Gehweges oder, soweit ein solcher nicht vorhanden ist, am äußersten Straßenrand bereitgestellt sein müssen.

 

Bereich Abwasser

Wie wird die Abwassergebühr berechnet?
 

Die Abwassergebühren werden getrennt nach Schmutzwasser und Niederschlagswasser erhoben (gesplittete Abwassergebühr).

Bemessungsgrundlage der Schmutzwassergebühr ist die von der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH gelieferte Wassermenge sowie alle dem Grundstück sonst zugeführten Wassermengen (z.B. aus Brunnenförderung oder Regenwassernutzung).

Als Bemessungsgrundlage zur Niederschlagswassergebühr gilt die versiegelte (bebaute und befestigte) Grundstücksfläche, welche an die öffentliche Kanalisation angeschlossen ist.

Warum gibt es eine gesplittete Abwassergebühr?
 

Für die Einleitung von Abwasser in die öffentliche Kanalisation wird eine Gebühr erhoben, die an die bezogene Frischwassermenge und die Menge des Niederschlagwassers gekoppelt ist. Die Verwaltungsgerichte verlangen eine Trennung der Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser, damit die Kosten verursachergerecht aufgeteilt werden.

Wird die gesplittete Abwassergebühr zusätzlich erhoben?
 

Nein. Die Gesamtkosten für die Abwasserableitung und -reinigung werden nur verursachergerecht aufgeteilt in Schmutzwasser und Niederschlagswassergebühr.

Was zählt zur "öffentlichen Abwasserbeseitigungseinrichtung"?
 

Zur „öffentlichen Abwasserbeseitigungseinrichtung" zählen alle Teile der Kanalisation wie Regen- , Schmutz- und Mischwasserkanäle, die Regenüberlaufbecken sowie die Kläranlage.

Wie wird bei der Erhebung der Niederschlagswassergebühr vorgegangen?
 

Für die Gebührenberechnung müssen alle bebauten und befestigten Flächen im Stadtgebiet, die in die Kanalisation entwässern, bekannt sein. Um diese Flächen zu ermitteln, hat die Stadt Ulm für das Stadtgebiet und die Ortsteile Gebietsabflussbeiwerte (GAB) bestimmt. Insgesamt wurden 130 Gebiete mit vergleichbaren Abflussverhältnissen ermittelt. Diese sind untergliedert in sieben Gebietstypen mit unterschiedlichen Gebietsabflussbeiwerten. Jedem Grundstück wird somit ein Abflussbeiwert zugeordnet, der multipliziert mit der Grundstücksfläche zu einer Schätzung der abflusswirksamen bebauten und befestigten Flächen führt. Nach Ermittlung der öffentlichen und privaten bebauten und befestigten Flächen werden die Abwassergebühren, getrennt nach Schmutz und Niederschlagswasserbeseitigung, kalkuliert.

Wie wird der Bürger einbezogen?
 

Jeder Grundstücksbesitzer, für dessen Grundstück noch keine Niederschlagsgebühr erhoben wird,erhält ein Mitteilungsschreiben, in dem die ermittelten Flächen dargestellt werden. Sind die Flächen korrekt, ist nichts zu tun. Weichen die tatsächlichen Flächen um mehr als 20% von den ermittelten Flächen ab, kann ein Antrag auf Einzelveranlagung gestellt werden. Grundstücksbesitzer, deren Niederschlagsgebühr aufgrund eines Antrags auf Einzelveranlagung mit den tatsächlich in die Kanalisation entwässernden Fläche berechnet wurde, müssen bei Durchführung baulicher Veränderungen die hinzugekommenen Gebäude- und befestigten Flächen zur Neuberechnung mitteilen.

Woher bekomme ich den Antrag auf Einzelveranlagung?
 

Das Formular für den Antrag auf Einzelveranlagung wird mit dem Mitteilungsschreiben zusammen versendet. Auch kann dieses bei den Entsorgungs-Betrieben der Stadt Ulm angefordert werden oder steht hier zum Download bereit.

Was kann der Bürger tun, um Geld zu sparen?
 

Die Niederschlagswassergebühr ist für alle Flächen zu entrichten, die in eine öffentliche Abwasserbeseitigungseinrichtung (z. B. Kanalisation) einleiten. Dies ist auch dann der Fall, wenn das Grundstück auf eine Straße entwässert und das Niederschlagswasser erst dann in die öffentliche Kanalisation gelangt. Sind entsprechende Untergrundverhältnisse vorhanden und wird die Möglichkeit der Versickerung auf dem Grundstück genutzt oder wird das Niederschlagswasser in ein Gewässer in unmittelbarer Nähe eingeleitet, wird für diese Flächen keine Niederschlagswassergebühr berechnet. Voraussetzung ist, dass die entsprechenden Flächen dauerhaft vom Kanal abgekoppelt sind. Teildurchlässige Beläge werden ermäßigt berücksichtigt, sofern die Voraussetzungen für eine Einzelveranlagung (s.o.) gegeben sind. Sind auf dem Grundstück Zisternen ohne Anschluss an die öffentliche Kanalisation vorhanden, sind für die daran angeschlossenen Flächen ebenfalls keine Gebühr zu zahlen. Für Zisternen mit Notüberlauf an das öffentliche Kanalnetz vermindert sich die Berechnungsfläche je m³ Zisternenvolumen um 8 m², höchstens jedoch um 40 m².

Können falsche Angaben der Bürger festgestellt werden?
 

Ja. Die EBU prüft unplausible Angaben und führt Stichproben-Kontrollen vor Ort durch.

Ich leite kein Niederschlagswasser in die öffentliche Kanalisation ein. Muss ich trotzdem etwas bezahlen?
 

Die Niederschlagswassergebühr entfällt in diesem Fall. Die Schmutzwassergebühr nach dem Frischwassermaßstab muss entsprechend dem Wasserverbrauch gezahlt werden. Die Gesamtgebühr wird sich in diesem Fall im Vergleich zur ursprünglichen Summe verringern.

Wie wird die getrennte Abwassergebühr berechnet?
 

Zur Ermittlung der Schmutzwassergebühr wird die verbrauchte Frischwassermenge (Frischwassermaßstab) als Grundlage herangezogen. Maßstab für die abgeleitete Niederschlagswassermenge ist die bebaute und befestigte Fläche, von der Niederschlagswasser in den Kanal abgeleitet wird. Diese Flächen sind in den Gebietsabflussbeiwert (GAB) eingegangen, dem jedes Grundstück zugeordnet wurde.

Wie müssen die Niederschlagswassergebühren bei Mehrfamilienhäusern verteilt werden?
 

Die Niederschlagswassergebühren werden üblicherweise nach einem für jedes Grundstück individuellen Flächenmaßstab von Grundstücksbesitzern, der Eigentümergemeinschaft oder der Hausverwaltung verteilt. In der Regel wird die Verteilung der Niederschlagswassergebühren dann innerhalb der Nebenkostenabrechnung vorgenommen.

Muss die Stadt auch für ihre Straßenfläche bezahlen, weil von dort auch Regenwasser eingeleitet wird?
 

Ja, die Stadt Ulm wird entsprechend der Größe der Straßenfläche an den Kosten der Oberflächenwasserentsorgung beteiligt.

Muss ich für ein Grundstück, für das ich bisher keine Abwassergebühr bezahlt haben, weil es z.B. unbewohnt ist oder es sich um eine Garage handelt, zukünftig Gebühren bezahlen?
 

Ja, sofern auf dem Grundstück befestigte oder bebaute Flächen vorhanden sind, die in den öffentlichen Kanal entwässern, muss die Niederschlagswassergebühr entrichtet werden.

Warum fließt die Nutzung einer Regentonne nicht mit in die Niederschlagswassergebühr ein?
 

Regentonnen sind ortsveränderliche Behälter, die nicht dauerhaft über das ganze Jahr genutzt werden. Gebührenmindernd sind jedoch mit Regenwasser gespeiste Zisternen.

Was ist, wenn das Regenwasser in Regentonnen aufgefangen wird und der Überlauf dauerhaft in den Garten abläuft und versickert?
 

Ist dauerhaft kein Anschluss an eine öffentliche Abwasserbeseitigungseinrichtung (z. B. Kanalisation) vorhanden, werden für die betroffenen Flächen keine Gebühren erhoben. Überprüfen Sie, ob die verbleibende in den Kanal entwässernde Fläche um mehr als 20% von der vorermittelten Fläche im Mitteilungsschreiben abweicht. Ist dies der Fall, können Sie einen Antrag auf Einzelveranlagung stellen.

Wie werden Zisternen/Regenwassernutzungsanlagen berücksichtigt?
 

Durch das gesammelte und genutzte Regenwasser wird der Bezug von Frischwasser reduziert. Wird das gesammelte Regenwasser als Brauchwasser (z.B., Toilettenspülung) im Haushalt verwendet, wird „benutztes“ Regenwasser anschließend als Schmutzwasser in den Kanal eingeleitet. Dadurch verringert sich für Besitzer von Regenwassernutzungsanlagen die Höhe der Frischwassergebühr.

Die Flächen bleiben jedoch bei der Festsetzung der Regenwassergebühr in vollem Umfang berücksichtigt. Wird in Zisternen gesammeltes Regenwasser ausschließlich zur Gartenbewässerung vorgesehen und ist kein Notüberlauf an den öffentlichen Kanal vorhanden, so gelten diese Flächen als nicht angeschlossen.Für Zisternen mit Notüberlauf an das öffentliche Kanalnetz vermindert sich die Berechnungsfläche je m³ Zisternenvolumen um 8 m², höchstens jedoch um 40 m². Überprüfen Sie, ob die verbleibende in den Kanal entwässernde Fläche um mehr als 20% von der vorermittelten Fläche im Mitteilungsschreiben abweicht. Ist dies der Fall, können Sie einen Antrag auf Einzelveranlagung stellen.