FAQ - Häufig gestellte Fragen

 

Nachfolgend haben wir Informationen zu besonders häufig gestellten Fragen zusammengestellt.

Wenn Sie Fragen zu unseren Deinstleistungen haben, finden Sie hier zahlreiche Antworten, die Ihnen weiterhelfen.

Falls Sie nicht fündig werden, wenden Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an uns.

Telefon       0731 / 166-7777
E-Mail        kontakt@ebu-ulm.de

 

Allgemeines

Wie, wo und wann kann ich die EBU erreichen?
 

Persönlich oder telefonisch ist die Verwaltung der EBU in der Wichernstaße 10 zu folgenden Öffnungszeiten erreichbar:

Mo – Fr 08:00 – 12:30 Uhr und Mo 14:00 – 15:00 und Do 14:00 – 18:00 Uhr
Tel. 0731 / 166-7777

Gerne können Sie uns auch per E-Mail unter kontakt@ebu-ulm.de kontaktieren. Wir kümmern und schnellstmöglich um Ihr Anliegen.

Wie kann ich ein SEPA-Lastschriftmandat (früher: Einzugsermächtigung) erteilen oder ändern?
 

Die Erteilung oder Änderung eines SEPA-Lastschriftmandat muss schriftlich erfolgen. Bitte nutzen Sie hierzu das vorgefertigte Fomular, welches Sie hier finden: www.ebu-ulm.de/downloads.

Zudem können Sie in unserem Online-Bürgerinfomationssystem MyEBU Aufträge erteilen, Daten einsehen und Service-Anfragen stellen.

Bereich Abfall

Wie sind die Öffnungszeiten der Recyclinghöfe?
 

Die Öffnungszeiten der Recyclinghöfe sind unter folgendem Link ersichtlich: www.ebu-ulm.de/abfall/recyclinghoefe

Wie kann ich Sperrmüll entsorgen?
 

Alle Informationen rund um die Sperrmüllentsorgung erhalten Sie auf folgenden Seiten: www.ebu-ulm.de/abfall/muelltrennung-sperrmuell

Wo bekomme ich eine Rolle Gelbe Säcke?
 

Die Firma Remondis verteilt zum Jahreswechsel den Grundbedarf an Gelben Säcken an alle Haushalte. Eine Rolle Gelbe Säcke erhalten Sie auch bei den EBU, der Stadt Ulm (Olgastraße 66), in den Dienstleistungszentren, den Ortsverwaltungen und auf den Recyclinghöfen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf folgenden Seiten: www.ebu-ulm.de/abfall/muelltrennung-gelber-sack

Mein Mülleimer wurde nicht geleert! Was ist zu tun?
 

Bitte wenden Sie sich telefonisch an unsere Service-Hotline unter 0731 / 166-7777, damit Ihr Anliegen aufgenommen werden kann. Nach Prüfung der Sachlage wird Ihr Gefäß innerhalb der nächsten beiden Werktage nachgeleert.

Ich habe vergessen, meinen Mülleimer rechtzeitig zur Leerung bereitzustellen. Was kann ich tun?
 

Bitte prüfen Sie, ob das verbleibende Gefäßvolumen bis zur nächsten Leerung ausreicht. In Notfällen wenden Sie sich bitte telefonisch an unsere Service-Hotline unter 0731 / 166-7777, damit Ihr Anliegen aufgenommen werden kann. Nach Prüfung der Sachlage kann eventuell eine Nachleerung Ihres Gefäßes ermöglicht werden.

Weshalb war heute die Müllabfuhr noch nicht da?
 

Die Müllabfuhr fährt regulär von Montag bis Donnerstag von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr und freitags von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Vertrauen Sie bitte nicht darauf, dass wir Ihr Gefäß an jedem Abfuhrtag immer zur selben Zeit leeren.

Hier spielt unter anderem der Verkehr eine große Rolle. Zudem müssen gewohnte Fahrrouten aufgrund von Baustellen immer wieder abgeändert werden. Desweiteren versuchen wir permanent die Müllabfuhr (z.B. die zu fahrende Route) zu optimieren. Aus diesem Grund kann keine genaue Uhrzeit zur Leerung der Gefäße festgelegt werden.

Wir weisen aus diesem Grund darauf hin, dass die Abfallbehälter am Abfuhrtag bis spätestens 6.00 Uhr mit geschlossenem Deckel am Rand des Gehweges oder, soweit ein solcher nicht vorhanden ist, am äußersten Straßenrand bereitgestellt sein müssen.

An meiner Biotonne war eine Gelbe Karte. Was bedeutet das?
 

Die EBU führen aktuell Kontrollen der Biotonnen durch, um unzulässige Fremdstoffe wie z.B. Kunststoffe, Metalle und andere ungeeignete Materialen zu erkennen. Biotonnen mit Gelber Karte werden zunächst noch geleert. Bei wiederholten Fehlbefüllungen werden Rote Karten verteilt.

Was passiert, wenn an meiner Biotonne eine Rote Karte hängt?
 

Biotonnen mit Roter Karte werden nicht geleert. Sie haben nun die Möglichkeit, die Biotonne selbst nachzusortieren und bei der nächsten Abfuhr korrekt befüllt wieder bereitzustellen oder bei den EBU eine Sonderleerung für eine Zusatzgebühr von 25 € zzgl. Leerungsgebühr zu beantragen.

Meine Biotonne wurde nicht geleert und es hing keine Rote Karte am Gefäß. Wie kann das sein?
 

• Es kann sein, dass ihr Gefäß bei der Abfuhr übersehen wurde. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an uns. In begründeten Fällen kann eine Nachleerung beauftragt werden.
• Das Gefäß wurde zu spät zur Leerung herausgestellt.
• Ihre Biotonne hat eine Rote Karte erhalten und diese ist ggf. wieder abgefallen. Die „Rote Karte" für Ihre Biotonne bedeutet, dass Ihr Gefäß Fremdstoffe enthält. Sie haben nun die Möglichkeit, die Biotonne selbst nachzusortieren und bei der nächsten Abfuhr korrekt befüllt wieder bereitzustellen oder bei den EBU eine Sonderleerung für eine Zusatzgebühr von 25 € zzgl. Leerungsgebühr zu beantragen

Warum starten die Entsorgungsbetriebe die Aktion Gelbe und Rote Karte?
 

Eine Untersuchung des gesammelten Ulmer Biomülls hat ergeben, dass sehr viel Biomüll in Plastiktüten verpackt wird und zahlreiche andere Fremdstoffe wie Windeln, Glasflaschen und sogar Batterien im Biomüll landen. Mit der Gelben und Roten Karte werden die Biomülltonnennutzer auf Fehlbefüllungen aufmerksam gemacht. Dadurch soll eine deutliche Verbesserung der Biomüllqualität erreicht werden.

Warum wurde ich nicht über die Biomüllkontrollen informiert?
 

Die EBU haben alle Biotonnenhaushalte im Mai 2019 über das richtige Befüllen der Biotonne informiert. Außerdem wurde mehrmals in der Presse sowie im Internet über die Kampagne berichtet. Dies wurde durch Informationstafeln auf den Recyclinghöfen und bei städtischen Stellen sowie Plakattafeln an den Müllfahrzeugen ergänzt. Im Juli 2019 wurden außerdem alle Biotonnenbesitzer über die weiteren Maßnahmen der Biomüllkontrolle informiert.

Was gehört in die Biotonne?
 

• Speisereste, roh, gekocht, verdorben (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein bunt bedrucktes Prospektpapier)
• Gemüsereste, Gemüseabfälle (zum Beispiel Kartoffelschalen, Gemüseputzreste usw.)
• Salatreste, Salatabfälle
• Obstreste, Obstschalen (auch von Südfrüchten, Zitrusfrüchten)
• Käsereste, einschließlich Naturrinde
• Brot- und Backwarenreste
• Eierschalen
• Fischreste und -gräten (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein bunt bedrucktes Prospektpapier)
• Fleisch- und Wurstreste (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein bunt bedrucktes Prospektpapier)
• Milchproduktreste
• Nussschalen
• Verdorbenes, Verschimmeltes
• Kaffee-Filtertüten, Kaffeesatz
• Teebeutel, Teereste
• Gartenabfälle (zum Beispiel Abraum von Beeten, Baumschnitt, Baumrinde, Blumen, Blumenerde, Hecken- und Strauchschnitt, Laub, Nadeln, Pflanzen, Pflanzenteile, Reisig, Moos, Rasen- und Grasschnitt, Unkraut, Wildkraut, Zweige bis max. 20 cm Länge und 3 cm Durchmesser)
• Topfpflanzen (ohne Topf), auch mit Blumenerde
• Schnittblumen
• Fallobst
• Heu, Stroh (kleine Mengen)
• Kleintiermist
• Federn
• Haare (in Kleinmengen aus Privathaushalten)
• Holzwolle, Holzspäne, Sägespäne (nur von unbehandeltem Holz)
• Bioabfall-Sammeltüten aus Papier
• Eierkartons und Obstschalen aus Holzschliff (Pappmaché)
• Papierhandtücher, Küchenpapier oder Servietten (weiß)

Was gehört nicht in die Biotonne?
 

• Plastiktüten
• Kompostierbare biologisch abbaubare Plastikmüllbeutel und Kunststoffe (DIN EN 13432, DIN EN 14995)
• Frischhaltefolien
• Alufolie
• Netz- oder Foliensäcke (z.B. für Zwiebeln oder Kartoffeln)
• Einweggeschirr, Trinkhalme, Rührstäbchen
• Beschichtetes Papier (z.B. Backpapier, gewachstes Papier)
• Bunt bedrucktes Prospektpapier
• Verpackte Lebensmittel
• Kaffeekapseln
• Katzenstreu
• Kleintierstreu fleischfressender Haustiere
• Tierkot
• Hundekotbeutel
• Tierkadaver
• Knochen
• Kronkorken
• Steine, Scherben, Glas
• Blumentöpfe
• Batterien
• Asche
• Zigarettenkippen
• Hygieneprodukte (Binden, Watte, Ohrenstäbchen)
• Babywindeln
• Staubsaugerbeutel
• Straßenkehricht
• Abfälle und Kehricht aus dem Hobby- und Handwerkerbereich
• Stoffreste, Putzlappen
• Wolle, Leder, Kleidungsstücke
• Speisefette und -öle
• Kerzen- und Wachsreste

Warum ist es wichtig, dass keine Fremdstoffe in die Biotonne gelangen?
 

Der Biomüll wird zu hochwertigem Kompost verarbeitet, der in Landwirtschaft und Gartenbau weiter verwendet wird. Befindet sich Plastik im Biomüll, gelangt (Mikro)Plastik über den Kompost in die Umwelt und letztendlich in die Nahrung. Auch kompostierbare, „biologisch abbaubare" Plastikmüllbeutel zersetzen sich während des Kompostierungsprozesses nicht vollständig. Um Fremdstoffe auszusortieren, ist ein hoher Personal- und Maschineneinsatz notwendig. Diese Mehrkosten zahlen letztendlich Sie als Gebührenzahler.

Was passiert mit dem Ulmer Bioabfall aus der Biotonne?
 

Die in der Stadt Ulm gesammelten Bioabfälle werden aktuell zur Kompostierungsanlage des Landkreises Heidenheim verbracht. Der dort erzeugte Kompost aus Bioabfall wird größtenteils im Landschaftsbau verwendet. Kompost aus der Grüngutkompostierung findet Verwendung in der Landwirtschaft und Privatgärten. Grüngutkompost aus Heidenheim können Sie auch als Sackware am Wertstoffhof Grimmelfingen erwerben (4 € pro 40 l-Sack).

Können auch gekochte Speisereste in die Biotonne?
 

Welche Bioabfälle in der Stadt Ulm in die Biotonne dürfen ist in der Abfallsatzung geregelt. In der Stadt Ulm können sämtliche gekochte Speisereste in die Biotonne gefüllt werden.

Gilt das auch für das Gewerbe?
 

Gewerbliche organische Küchen- und Speiseabfälle sind von der Entsorgung über die Biotonne ausgenommen, es sei denn, es handelt sich um vergleichbare und haushaltsübliche Bioabfallmengen. Küchen- und Speiseabfälle aus Gaststätten und sonstigen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung wie z.B. Krankenhäusern, Altenheimen oder Schulen müssen gesondert über eine Speisereste-Tonne privater Anbieter entsorgt werden.

Ich habe viel Grünschnitt – darf ich den in die Biotonne füllen?
 

Sie können in der Stadt Ulm Ihre Biotonne beliebig mit Grünschnitt befüllen. Sollte das Volumen nicht ausreichen, können Sie auch einen gebührenpflichtigen Gartenabfallsack aus Papier bei den Bürgerzentren beziehen (4 € für einen 40-l-Sack) und zur Biotonne dazustellen oder die Gartenabfallplätze der Stadt Ulm benutzen.

Kann ich für meine Biomülltonne spezielle abbaubare Plastikmülltüten (nach DIN EN 13432 oder 14995) verwenden?
 

Im Handel werden sogenannte „Bioplastik-Tüten" angeboten. Die Hersteller werben häufig damit, dass diese Tüten kompostierbar sind. Wegen kurzer Durchlaufzeiten werden diese Tüten auch in Großkompostieranlagen nur unzureichend abgebaut und zersetzen sich nicht vollständig. Genauso wie normale Plastiktüten werden „Bioplastik-Tüten" in den meisten Fällen als Fremdstoff entfernt. Die Verwendung derartiger Kunststofftüten ist daher in der Stadt Ulm verboten.
Auch stärkehaltige Tüten aus Mais- und Kartoffelstärke sind keine Alternative. Auch diese Tüten brauchen etwa 12 Wochen, um zu verrotten.

Kann ich spezielle abbaubare Plastiktüten auf meinen Komposthaufen geben?
 

Nein, im Gartenkompost haben biobasiertes Plastik und biologisch abbaubares Plastik nichts zu suchen, da die für den Abbau benötigten Temperaturen nicht erreicht werden.

Wieso kann ich im Handel kompostierbare Plastikmüllbeutel kaufen, die ich nicht für die Ulmer Biotonne verwenden darf?
 

Die Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm haben leider keinen Einfluss auf das Angebot an Mülltüten im Handel. Aus diesem Grunde werden Produkte verkauft, die leider nicht für den Ulmer Biomüll geeignet sind.

Ich habe extra kompostierbare Plastikmülltüten gekauft, was mache ich jetzt damit?
 

Nutzen Sie diese entweder für Ihren Restmüll oder leeren Sie den darin gesammelten Biomüll aus der Tüte in die Biotonne und geben die Biomülltüte in die Restmülltonne.

Wie sammle ich am besten meinen Biomüll?
 

Das Sammeln der Küchen- und Gartenabfälle fällt mit wenigen einfachen Regeln leichter:
• Befördern Sie den Biomüll direkt aus der Küchenschüssel oder einem Sammelgefäß in die Biotonne. Für Gartenabfälle gilt das Gleiche.
• Legen Sie ein wenig Küchenpapier oder eine kleine Papiertüte in Ihr Sammelgefäß, was die Feuchte aufnimmt.
• Den Behälter regelmäßig leeren und säubern.
• Wer Speisereste in Zeitungspapier einwickelt, verhindert das Auftreten von Maden.
• Je weniger Feuchtigkeit der Bioabfall beinhaltet, desto sauberer ist das Sammelgefäß und im Winter gefriert der Biomüll weniger leicht an.
• Mehrere Lagen Zeitungspapier oder Eierkartons verhindern, dass der Biomüll am Gefäßboden anhaftet.
• Spezielle kompostierbare, „biologisch abbaubare Biomülltüten" (nach DIN EN 13432 oder DIN EN 14995) sind ungeeignet und deshalb auch nicht zugelassen, alternativ gibt es spezielle Papiertüten im Einzelhandel.
• Auf unserer Homepage gibt es einen Tipp mit Videoclip für die Selbstherstellung von Sammeltüten - siehe unten.

Wie bleibt meine Biotonne sauber?
 

• Die Biotonne möglichst an einem schattigen Platz aufstellen, regelmäßig entleeren lassen und bei Bedarf auswaschen. Keine Chemikalien verwenden.
• Einstreuen von trockenem Material wie z.B. Holzspäne, Laub, die Verwendung eines Papiersackes für die Biotonne (Inlettsack) oder mehrere Lagen Zeitungspapier oder Eierkartons verhindern das Ankleben des Abfalls in der Tonne.
• Wenn Sie im Sommer den Tonnendeckel mit einer Essigmischung besprühen, hält das Insekten fern.

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus und will den Bioabfall nicht täglich mehrere Stockwerke hinuntertragen. Was kann ich dennoch tun?
 

Verwenden Sie je nach Haushaltsgröße und Küchennutzung ein Schälchen oder einen Eimer zur Sammlung Ihrer Bioabfälle in der Wohnung. Dieses Bioabfallsammelgefäß sollte nicht zu groß sein, denn der Bioabfall sollte nicht über mehrere Tage in der Wohnung vor sich hin faulen, sondern spätestens alle zwei bis drei Tage geleert werden. Versehen Sie das Sammelgefäß mit einer gekauften oder selbstproduzierten Papiertüte, die die Feuchtigkeit aufnimmt und anschließend direkt mit in die Biotonne gegeben werden kann.

Wie kann ich verhindern, dass meine Biotonne von jemand anderem falsch befüllt wird?
 

Halten Sie die Tonne unter Verschluss, lassen Sie diese nicht dauerhaft an der Straße stehen. Stellen Sie Ihre Biotonne am besten erst am Abfuhrtag bis 06:00 Uhr am Straßenrand/Gehweg bereit. Sie können die Biotonne außerdem auf eigene Kosten mit einem sogenannten Schwerkraftschloss (ab ca. 30 € zum Selbsteinbau im Handel) ausstatten, für das Sie einen persönlichen Schlüssel haben. Bei Rückgabe, Tausch oder Verlust Ihrer Biotonne erstattet Ihnen die EBU keine Kosten für das angebrachte Schwerkraftschloss.

Ich kompostiere im eigenen Garten, brauche ich da überhaupt eine Biotonne?
 

Grundsätzlich können Sie in Ulm von der Pflicht zur Biotonne befreit werden, wenn Sie nachweislich selber kompostieren. Hierzu sind ein Antragsformular auszufüllen und ein Fotonachweis des Komposters einzureichen.

Ich habe noch keine Biotonne. Wo kann ich sie beantragen?
 

Sie können Behälter in den Größen 60-, 80- und 120-Liter mit dem Bestellformular Haushalt (oder Bestellformular Arbeitsstätte) siehe unter downloads, über unseren online-Service myEBU oder telefonisch unter 0731 166-7777 bestellen.

Eine 60-l-Biotonne ist zu groß für meinen Haushalt, was tun?
 

Bei kleinen Haushalten ist es auch möglich, mit seinen Nachbarn eine Müllgemeinschaft zu bilden. Z.B. kann eine 60-l-Biomülltonne auf Antrag von 2-3 Haushalten gemeinsam genutzt werden. Müllgemeinschaften sind bei den EBU anzuzeigen und bedürfen der Genehmigung der EBU und des Gebührenzahlers für das Gefäß.

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, wo noch keine Biotonne eingesetzt wird. Wen spreche ich an, um Bioabfall zukünftig getrennt entsorgen zu können?
 

Erste Ansprechpartnerin ist Ihre Hausverwaltung oder Ihr Vermieter. Generell besteht ein Anschluss- und Benutzungszwang für die Biotonne.

Kann ich die Biotonne abbestellen?
 

Es besteht generell ein Anschluss- und Benutzungszwang für alle Haushalte. Von der Pflicht zur Biotonne kann nur befreit werden, wer nachweislich selbst und ordnungsgemäß im Garten kompostiert. Hierzu sind ein Antragsformular auszufüllen und ein Fotonachweis des Komposters einzureichen.

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus und bin frustriert darüber, dass nicht alle Mitbewohner den Bioabfall richtig trennen. Was tun?
 

Bei den EBU gibt es kostenlose Tipps zur Mülltrennung (z.B. zum Download hier). Bitten Sie Ihre Hausverwaltung oder Ihren Vermieter, Hinweise zur richtigen Mülltrennung in unmittelbarer Nähe zu den Mülltonnen anzubringen. Verbessert sich das Trennverhalten nicht, kommt man um eine direkte Ansprache nicht herum. Hierbei ist aber die Abfallberatung der Stadt Ulm behilflich. Wenn ökologische Argumente nicht wirken, ist es für viele Nachbarn sicher interessant, dass bei ständigen Fehlwürfen die Tonne irgendwann einmal nicht mehr geleert wird und dann zusätzliche Gebühren fällig werden.

Ich sortiere den Biomüll richtig, meine Mitbewohner jedoch nicht. Ich bin nicht bereit, die Zusatzkosten für die Fehlbefüllung der Biotonne mitzutragen. Was kann ich tun?
 

Klären Sie über Ihren Vermieter oder die Hausverwaltung, ob Sie aus der Müllgemeinschaft austreten können und eine eigene Biotonne bestellen können.

Ich habe eine Gelbe/Rote Karte bekommen, die Tonne meines Nachbarn nicht, obwohl ich deutlich gesehen habe, dass diese auch mit Fremdstoffen befüllt war. Wie kann das sein?
 

Die EBU kontrolliert die Biomülltonnen in einem rollierenden Stichproben-System. Es kann sein, dass die Tonne Ihres Nachbarn bei der letzten Kontrolle außerhalb der Stichprobe lag.
Es kann auch sein, dass die Tonne kontrolliert wurde, sich aber leider die Karte gelöst hat. Die Vergabe einer Gelben/Roten Karte wird aber zusätzlich per Handscanner bei uns im System verbucht.

Viele bei uns im Haus sind Migranten, Sie haben das Anschreiben nur in deutscher Sprache versandt!
 

Aus Kosten- und Platzgründen ist es leider nicht möglich, ein Anschreiben in allen Fremdsprachen zu verschicken. Mehrsprachige Informationen zur Biomülltonne und den Gelben/Roten Karten sind jedoch auf unserer Website hier veröffentlicht.

Bereich Abwasser

Wie wird die Abwassergebühr berechnet?
 

Die Abwassergebühren werden getrennt nach Schmutzwasser und Niederschlagswasser erhoben (gesplittete Abwassergebühr).

Bemessungsgrundlage der Schmutzwassergebühr ist die von der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH gelieferte Wassermenge sowie alle dem Grundstück sonst zugeführten Wassermengen (z.B. aus Brunnenförderung oder Regenwassernutzung).

Als Bemessungsgrundlage zur Niederschlagswassergebühr gilt die versiegelte (bebaute und befestigte) Grundstücksfläche, welche an die öffentliche Kanalisation angeschlossen ist.

Warum gibt es eine gesplittete Abwassergebühr?
 

Für die Einleitung von Abwasser in die öffentliche Kanalisation wird eine Gebühr erhoben, die an die bezogene Frischwassermenge und die Menge des Niederschlagwassers gekoppelt ist. Die Verwaltungsgerichte verlangen eine Trennung der Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser, damit die Kosten verursachergerecht aufgeteilt werden.

Wird die gesplittete Abwassergebühr zusätzlich erhoben?
 

Nein. Die Gesamtkosten für die Abwasserableitung und -reinigung werden nur verursachergerecht aufgeteilt in Schmutzwasser und Niederschlagswassergebühr.

Was zählt zur "öffentlichen Abwasserbeseitigungseinrichtung"?
 

Zur „öffentlichen Abwasserbeseitigungseinrichtung" zählen alle Teile der Kanalisation wie Regen- , Schmutz- und Mischwasserkanäle, die Regenüberlaufbecken sowie die Kläranlage.

Wie wird bei der Erhebung der Niederschlagswassergebühr vorgegangen?
 

Für die Gebührenberechnung müssen alle bebauten und befestigten Flächen im Stadtgebiet, die in die Kanalisation entwässern, bekannt sein. Um diese Flächen zu ermitteln, hat die Stadt Ulm für das Stadtgebiet und die Ortsteile Gebietsabflussbeiwerte (GAB) bestimmt. Insgesamt wurden 130 Gebiete mit vergleichbaren Abflussverhältnissen ermittelt. Diese sind untergliedert in sieben Gebietstypen mit unterschiedlichen Gebietsabflussbeiwerten. Jedem Grundstück wird somit ein Abflussbeiwert zugeordnet, der multipliziert mit der Grundstücksfläche zu einer Schätzung der abflusswirksamen bebauten und befestigten Flächen führt. Nach Ermittlung der öffentlichen und privaten bebauten und befestigten Flächen werden die Abwassergebühren, getrennt nach Schmutz und Niederschlagswasserbeseitigung, kalkuliert.

Wie wird der Bürger einbezogen?
 

Jeder Grundstücksbesitzer, für dessen Grundstück noch keine Niederschlagsgebühr erhoben wird,erhält ein Mitteilungsschreiben, in dem die ermittelten Flächen dargestellt werden. Sind die Flächen korrekt, ist nichts zu tun. Weichen die tatsächlichen Flächen um mehr als 20% von den ermittelten Flächen ab, kann ein Antrag auf Einzelveranlagung gestellt werden. Grundstücksbesitzer, deren Niederschlagsgebühr aufgrund eines Antrags auf Einzelveranlagung mit den tatsächlich in die Kanalisation entwässernden Fläche berechnet wurde, müssen bei Durchführung baulicher Veränderungen die hinzugekommenen Gebäude- und befestigten Flächen zur Neuberechnung mitteilen.

Woher bekomme ich den Antrag auf Einzelveranlagung?
 

Das Formular für den Antrag auf Einzelveranlagung wird mit dem Mitteilungsschreiben zusammen versendet. Auch kann dieses bei den Entsorgungs-Betrieben der Stadt Ulm angefordert werden oder steht hier zum Download bereit.

Was kann der Bürger tun, um Geld zu sparen?
 

Die Niederschlagswassergebühr ist für alle Flächen zu entrichten, die in eine öffentliche Abwasserbeseitigungseinrichtung (z. B. Kanalisation) einleiten. Dies ist auch dann der Fall, wenn das Grundstück auf eine Straße entwässert und das Niederschlagswasser erst dann in die öffentliche Kanalisation gelangt. Sind entsprechende Untergrundverhältnisse vorhanden und wird die Möglichkeit der Versickerung auf dem Grundstück genutzt oder wird das Niederschlagswasser in ein Gewässer in unmittelbarer Nähe eingeleitet, wird für diese Flächen keine Niederschlagswassergebühr berechnet. Voraussetzung ist, dass die entsprechenden Flächen dauerhaft vom Kanal abgekoppelt sind. Teildurchlässige Beläge werden ermäßigt berücksichtigt, sofern die Voraussetzungen für eine Einzelveranlagung (s.o.) gegeben sind. Sind auf dem Grundstück Zisternen ohne Anschluss an die öffentliche Kanalisation vorhanden, sind für die daran angeschlossenen Flächen ebenfalls keine Gebühr zu zahlen. Für Zisternen mit Notüberlauf an das öffentliche Kanalnetz vermindert sich die Berechnungsfläche je m³ Zisternenvolumen um 8 m², höchstens jedoch um 40 m².

Können falsche Angaben der Bürger festgestellt werden?
 

Ja. Die EBU prüft unplausible Angaben und führt Stichproben-Kontrollen vor Ort durch.

Ich leite kein Niederschlagswasser in die öffentliche Kanalisation ein. Muss ich trotzdem etwas bezahlen?
 

Die Niederschlagswassergebühr entfällt in diesem Fall. Die Schmutzwassergebühr nach dem Frischwassermaßstab muss entsprechend dem Wasserverbrauch gezahlt werden. Die Gesamtgebühr wird sich in diesem Fall im Vergleich zur ursprünglichen Summe verringern.

Wie wird die getrennte Abwassergebühr berechnet?
 

Zur Ermittlung der Schmutzwassergebühr wird die verbrauchte Frischwassermenge (Frischwassermaßstab) als Grundlage herangezogen. Maßstab für die abgeleitete Niederschlagswassermenge ist die bebaute und befestigte Fläche, von der Niederschlagswasser in den Kanal abgeleitet wird. Diese Flächen sind in den Gebietsabflussbeiwert (GAB) eingegangen, dem jedes Grundstück zugeordnet wurde.

Wie müssen die Niederschlagswassergebühren bei Mehrfamilienhäusern verteilt werden?
 

Die Niederschlagswassergebühren werden üblicherweise nach einem für jedes Grundstück individuellen Flächenmaßstab von Grundstücksbesitzern, der Eigentümergemeinschaft oder der Hausverwaltung verteilt. In der Regel wird die Verteilung der Niederschlagswassergebühren dann innerhalb der Nebenkostenabrechnung vorgenommen.

Muss die Stadt auch für ihre Straßenfläche bezahlen, weil von dort auch Regenwasser eingeleitet wird?
 

Ja, die Stadt Ulm wird entsprechend der Größe der Straßenfläche an den Kosten der Oberflächenwasserentsorgung beteiligt.

Muss ich für ein Grundstück, für das ich bisher keine Abwassergebühr bezahlt haben, weil es z.B. unbewohnt ist oder es sich um eine Garage handelt, zukünftig Gebühren bezahlen?
 

Ja, sofern auf dem Grundstück befestigte oder bebaute Flächen vorhanden sind, die in den öffentlichen Kanal entwässern, muss die Niederschlagswassergebühr entrichtet werden.

Warum fließt die Nutzung einer Regentonne nicht mit in die Niederschlagswassergebühr ein?
 

Regentonnen sind ortsveränderliche Behälter, die nicht dauerhaft über das ganze Jahr genutzt werden. Gebührenmindernd sind jedoch mit Regenwasser gespeiste Zisternen.

Was ist, wenn das Regenwasser in Regentonnen aufgefangen wird und der Überlauf dauerhaft in den Garten abläuft und versickert?
 

Ist dauerhaft kein Anschluss an eine öffentliche Abwasserbeseitigungseinrichtung (z. B. Kanalisation) vorhanden, werden für die betroffenen Flächen keine Gebühren erhoben. Überprüfen Sie, ob die verbleibende in den Kanal entwässernde Fläche um mehr als 20% von der vorermittelten Fläche im Mitteilungsschreiben abweicht. Ist dies der Fall, können Sie einen Antrag auf Einzelveranlagung stellen.

Wie werden Zisternen/Regenwassernutzungsanlagen berücksichtigt?
 

Durch das gesammelte und genutzte Regenwasser wird der Bezug von Frischwasser reduziert. Wird das gesammelte Regenwasser als Brauchwasser (z.B., Toilettenspülung) im Haushalt verwendet, wird „benutztes“ Regenwasser anschließend als Schmutzwasser in den Kanal eingeleitet. Dadurch verringert sich für Besitzer von Regenwassernutzungsanlagen die Höhe der Frischwassergebühr.

Die Flächen bleiben jedoch bei der Festsetzung der Regenwassergebühr in vollem Umfang berücksichtigt. Wird in Zisternen gesammeltes Regenwasser ausschließlich zur Gartenbewässerung vorgesehen und ist kein Notüberlauf an den öffentlichen Kanal vorhanden, so gelten diese Flächen als nicht angeschlossen.Für Zisternen mit Notüberlauf an das öffentliche Kanalnetz vermindert sich die Berechnungsfläche je m³ Zisternenvolumen um 8 m², höchstens jedoch um 40 m². Überprüfen Sie, ob die verbleibende in den Kanal entwässernde Fläche um mehr als 20% von der vorermittelten Fläche im Mitteilungsschreiben abweicht. Ist dies der Fall, können Sie einen Antrag auf Einzelveranlagung stellen.